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Projekte, wie geht's euch? - VdK

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Projekte, wie geht's euch? - VdK

Winfried Bruns vom Sozialverband VdK antwortet auf unsere Fragen zur Corona-Krise

Wie geht es Ihnen persönlich?
An der persönlichen Situation hat sich nichts geändert; die allgemeinen Verfügungen halte ich jedoch zu formal – Dogmatismus in Form von Formalismus ist immer schädlich.

Was bedeutet soziale Distanzierung für Ihre tägliche Arbeit?
Ich habe den Eindruck, dass zu viele Menschen ihre Probleme nicht mehr mit Dritten besprechen, Folge ist eine soziale „Vereinsamung“.

Wie macht sich die aktuelle Lage bei Ihnen im Verein bemerkbar?
Bis auf telefonische Kontakte und direkter Beratung im geschäftsführenden Vorstand ruht das Vereinsleben.

Gibt es trotzdem Dinge, die jetzt passieren/ vorangetrieben werden? Werden Projekte angepasst oder entsteht sogar Neues?
Leider nein.

Was ist aktuell Ihre größte Sorge und wie gehen Sie damit um?
Nach Beendigung der Einschränkungen Mitglieder zur Teilnahme an Veranstaltungen zu ermutigen – viele sehen die Situation als nicht abgeschlossen.

Fühlen Sie sich als Träger zu den neuen Rahmenbedingungen wg. Corona informiert und beraten?
Ich denke umfassend informiert zu sein.

Wie ist Ihre finanzielle Situation als Träger?
An der finanziellen Situation hat sich wenig geändert, schwerwiegender sind Sicherung der Veranstaltung aus Anlass des Jubiläums 30 Jahre Sozialverband VdK Sachsen e.V. - diese haben wir nach 2021 verschoben.

Wird die Corona-Krise bzw. die damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens Ihrer Meinung nach langfristige Auswirkungen auf die Gesellschaft haben?
Ja; die Bereitschaft sich außerhalb des persönlichen Umfeldes zu engagieren wird abnehmen.

Wie geht's Ihnen mit geschlossenen Grenzen zu den unmittelbaren Nachbarländern Polen und Tschechien?
Bedauerlich, auch wenn ich unsere Nachbarn verstehe.

Wenn Sie sich gerade etwas wünschen könnten (z.B. von der Stadt-, Landes-, Bundespolitik oder von anderen Stellen), was wäre das?  Was brauchen Sie jetzt und in der Zeit nach Corona?
Zu allererst wünschte ich mir ein differenziertes Agieren der Verantwortlichen. Mit „Allgemeinverfügungen“, die das gesamte gesellschaftliche Leben unmöglich machen, löst man keine Probleme. Entscheidungen sollten immer situationsgerecht erfolgen.

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