Rückblick: Lesung "Machmal würde ich gern schreien – Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt" mit Steffi Henschke
Lesung mit Steffi Henschke am 27.03.2026
Die in Zittau geborene, heute in Tel Aviv lebende, Journalistin Steffi Henschke hat am 27. März im EMIL aus ihrem neu erschienenen Buch "Machmal würde ich gern schreien – Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt" gelesen. Gekommen waren über 70 Teilnehmende, die die Lesung mit der Nahostkorrespondentin, die für die FAZ und DIE ZEIT schreibt, mit großem Interesse verfolgten. Im Gespräch mit Felix Pankonin von der Netzwerkstatt der Hillerschen Villa erfuhren die Teilnehmenden zunächst, was Steffi motivierte, nach Israel zu gehen und dort zu bleiben. Anschließend las sie Ausschnitte aus ihrem Buch, die verschiedenste Facetten des vielschichtigen Konflikts verdeutlichten, in den sie mit den Jahren immer tiefer eingestiegen ist. Das Buch ist, für alle, die den Nahostkonflikt besser verstehen wollen, überaus lesenswert. In leicht verständlicher Sprache schildert Steffi Henschke persönliche Erlebnisse und Begegnungen, die einen emotionalen und empathischen Zugang ermöglichen. Es gibt aber darüber hinaus durch die Darstellung der politischen Zusammenhänge Orientierung bei der Einordnung der Konfliktlinien. Die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion mit der Autorin wurde vom Publikum rege genutzt. Dabei ging es u.a. um geschichtliche Hintergründe, die zur Gründung des Staates Israel führten, Antisemismus (in Deutschland) und die aktuelle Eskalation im Nahen Osten und den Krieg im Iran.